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Je suis Eva et mon francais est fucked up

Heute wird euch mal wieder die ungeheure Ehre zuteil, Neuigkeiten aus meinem Leben zu erfahren. Die letzte Woche war pretty busy und ich ehrlich gesagt bin ich in letzter Zeit auch unglaublich faul geworden :D (Ich geh nicht mal mehr einkaufen, weil mir das zu anstrengend ist.)
Aaaalso, wo soll ich anfangen. Vielleicht am Anfang, haha. Oh ihr armen Menschen die meine schlechten Witze ertragen müssen.
Donnerstag bis Sonntag hatte ich ja Besuch vom mütterlichen Teil der Familie, wenn ich sage, es war unspektakulär, sind sie wahrscheinlich beleidigt Nein es war schon schön, sie mal wieder zu sehen und ich hab mich auch gefreut, dass sie mich besuchen gekommen sind. Jetzt weiß ich, was ich an meiner derzeitigen Wohnsituation hab, muhaha.
Donnerstag und Freitag Abend haben wir zusammen gegessen und Samstag hab ich die vier nochmal allein losgeschickt, weil sie noch Sightseeing-Bus-Tickets hatten und ich mit den Mädels nach Howth fahren wollte. Howth ist eine Insel 30 Minuten östlich von Dublin und es ist sooooooo schön Es gibt sogar Seelöwen und Delfine da, aber wir haben keins von beiden gesehen. Dafür eine unheimlich bösartig aussehende Möwe mit gruselig glimmenden Augen.
Danach hab ich noch kurz meiner Familie Hallo gesagt und danach sind dann Elina, Ani, Larissa und ich zu Thorsten Günther gegangen. Jan-Niklas und der Kartoffelboy waren auch da. Letzterer hat sich sehr über die deutschen Schnitzel die ich ihm geschenkt hab, gefreut.
Thorsten Günther (ich muss immer noch so lachen) wohnt in einer seeeeeeeehr schönen Gegend von Dublin. Da wo sie Autos anzünden und die toten Junkies im Rinnstein liegen. Diese Gegend ist zwei Querstraßen von unserem Apartment entfernt. Wenigstens müssen wir dann nicht so weit kriechen, wenn wir angeschossen werden.
Der Abend war echt schön und der Heimweg war ein bisschen gruselig, aber was einen nicht umbringt, härtet ab. :D Achja, Thorstens Straße heißt ironischerweise übrigens Buckingham Street. Hihi.
Sonntag durfte ich dann um 7 aufstehen (uaargh) um eine Reisetasche mit Klamotten zu meinen Eltern ins Hotel zu bringen, damit ich Platz im Koffer für Weihnachtsgeschenke (und neue Klamotten :D) hab. Wir waren dann im strömenden Regen noch ein bisschen in der Grafton Street und solche Sachen.
Nachmittags ist dann die liebe Familie nach Hause geflogen und ich hab im Apartment gegammelt, weil ich irgendwie sehr unmotiviert war. Hab wieder versucht, meine Haare zu färben, diesmal mit etwas hochwertigerer Blondierung. Hat nicht so funktioniert, ist wieder nur unmerklich rosarerer geworden. Aber Hartnäckigkeit lohnt sich bekanntlich.
Und irgendwie weiß ich auch nicht, warum ich nachmittags nicht ein bisschen geschlafen hab, ich war nämlich unheimlich müde. Bin ich immer noch. Irgendwie schlaf ich sehr schlecht in letzter Zeit, weil ich mich jetzt immer mit zwei Decken zudecke, einer normalen Bettdecke und drunter eine Flauschi-Sofadecke. Und die Flauschi-Decke rutscht immer in den Schlitz zwischen Bett und Wand und dann wach ich auf weil mir kalt ist und im Halbschlaf check ich immer nicht, dass die Decke schuld ist. First World Sleeping Problems.
Heute früh war ich dann uuunglaublich müde und zerstört, aber die halbe Stunde Fußmarsch zum Hotel hat das ein bisschen vertrieben. Eigentlich dachte ich dieses ständige Zu-Fuß-Gerenne kotzt mich irgendwann an, aber eigentlich gefällts mir immer besser.
Im Hotel läuft’s auch gut, ich werde immer effizienter. Neulich hab ich einen Papierstau beseitigt und dann noch einen Fehler im Programm gefunden, der die Rechnungen falsch werden lässt. Ich Genie.
Und EIGENTLICH bin ich echt dankbar, dass wir da immer kostenloses, nahrhaftes Mittagessen kriegen. Nur in der letzten Woche hat sich das ein bisschen ins Negative geändert. An meinem ersten Tag da gab’s Huhn mit Kartoffeln. An den Kartoffeln war die Schale noch dran und es gab keine Soße. Ich dachte mir dann „Okay, einmal kann mans schon essen, besser als garnichts.“ Dann gabs das zwei Tage später nochmal. Da wars auch noch in Ordnung. Dann nochmal. Und nochmal. Und am Freitag dachte ich mir, ein bisschen kreativer könnten sie schon sein. Und ratet mal was es heute gab. Genau. Seriously kitchen, u fucking kidding me?! Deswegen musste ich heute eine Tüte Kinder Schokobons für Lunch essen. Ich hab schon Alpträume von irgendwelchen Hühnern mit Kartoffelkopf die mein Gesicht essen wollen. Das kitchen staff kriegt morgen einen dezenten Brief in die Suggestions-Mailbox. Alles was die kochen, ist wirklich gut, und das einzige, das richtig scheiße schmeckt kochen die jeden zweiten Tag. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr seht was es zu essen gibt und einfach anfangen wollt so richtig krass zu weinen? Ich schon.
Mhja und heute Abend war ich mit Larissa und noch ner Freundin auf so einem krassen Happening, in einer Location die am Wochenende eigentlich ein Club ist und wo unter der Woche immer Clubs sind. Haha. Das ist so eine Veranstaltung wo man so Sprachen austauscht. Also man geht da hin und sagt „Hallo ich spreche Englisch und möchte gern mein Französisch verbessern“ und dann ist das so wie Speed-Dating dass man immer einen Stuhl weiter rückt und dann mit seinem Gegenüber 5 Minuten Englisch und 5 Minuten Französisch spricht. Ich hab dann gemerkt, dass mein Französisch sehr eingerostet und mein Englisch krass gut ist. Es waren ein paar lustige und auch ein paar seltsame Leute da. Alles in allem war’s ziemlich cool, aber jede Woche 5 Euro zahlen, ich weiß ja nicht. Das Geld kann man sinnvoller in Lebkuchen und 50-Cent-Energydrinks investieren (meine Grundnahrungsmittel zurzeit). Apropos Lebkuchen, heute auf dem Heimweg haben Larissa und ich den ersten Starbucks-Lebkuchen-Latte getrunken und den Männern in den neongelben Westen beim Weihnachtsbeleuchtung aufhängen zugesehen
So, und jetzt hab ich nichts mehr zu erzählen und schlafen sollte ich vielleicht auch mal wieder ein bisschen.

Hier noch ein Zitat für euch:

Ani: „Die you bastard!“
Elina: “Live you beautiful creature!”

5.11.12 23:55

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